edition: plattes-land

 
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Dieter Gewitzsch
Plattes Land sucht Anschluss
ISBN 978-3-00-040648-5
282 Seiten, 29 Abbildungen, 20,00 Euro (gebundener Preis)

vergriffen

 

 

Inhalt

Wie artikulierte sich das Bedürfnis, die Straße auszubauen? Wie fanden die Bauträger zusammen? Welche Rolle spielten die höheren Behörden? Was regelte der Zweckverband. Wofür waren die Gemeinden zuständig und was behielt sich der Staat weiterhin vor?

Die Akten gewähren detaillierte Einblicke in die Arbeit des Landratsamtes Lüdinghausen und der Bezirksregierung in Münster und ermöglichen Antworten auf weitere Fragen:

Wie setzte sich die Baukommission zusammen? Wer übernahm in den Gemeinden Verantwortung? Wie reagierten die Eingesessenen, wenn sie Grund und Boden abtreten sollten? Wie wurden die vergleichsweise großen Summen aufgetrieben und wofür wurden sie verausgabt. Wohin floss das Geld, wer hatte Nutzen schon vom Bau der Straße? Und wer waren überhaupt die Leute, die die Straße bauten. Welche Arbeiten fielen an, was konnten die Arbeiter verdienen? Blieb das Geld in der Region?

Es handelt sich um eine Art Fallstudie mit der Absicht, das Bauvorhaben auch unter kaufmännischen und technischen Aspekten mit vielen ortsbezogenen Einzelheiten zu rekonstruieren. Gebaut wurde inmitten der Phase, in der von 1846 bis 1875 Straßenbau nicht mehr Sache der königlichen Kasse war, aber das Straßenbauvolumen in Preußen sich fast verdreifachte. Die drei Meilen Chaussee von Lüdinghausen über Selm und Bork nach Lünen gehörten dazu.

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